Kugelbahn "a-bach-o": Wie alles anfing
Der Wunsch, meinen drei Kindern im Alter von 3, 6 und 9 Jahren zu Weihnachten eine Kugelbahn zu schenken, war der Ausgangspunkt für die Entstehung meiner kleinen Firma, die jetzt den Kugelbahn-Baukasten "a-bach-o" herstellt und vertreibt. Ich liess mir viele Prospekte zuschicken und wälzte viele Kataloge, aber fündig wurde ich nicht, denn keine angebotene Kugelbahn genügte meinen Vorstellungen:
- Es sollte eine Kugelbahn sein, die an kein Raster gebunden ist.
- Der Übergang zwischen zwei Rollbahnen soll nicht mit Hilfsmitteln oder Kleinteilen befestigt werden, und trotzdem soll die Murmel sicher von einer Rollbahn in die nächste hüpfen, damit auch kleinere Kinder schnell Erfolgserlebnisse erzielen .
- Es sollte eine Kugelbahn sein, die nicht durch Zukauf von Zubehör und Erweiterungen interessant wird, sondern die Kreativität der Kinder herausfordert, aus sich heraus immer wieder neue Aufbauvarianten zu erfinden.
Ich machte mir meine eigenen Gedanken und nutzte Erfahrungen aus einer Holzwerkstatt
für Kinder und Jugendliche, deren Leiter ich bin. Dort beschäftigen wir uns manchmal mit der Fertigung und dem Aufbau von Kugelbahnen aus Holzresten.
So entwarf ich auf dem Papier eine "sich nach vorne verjüngende, geneigte Fläche, welche
seitlich durch zwei gleich hohe Seitenwände begrenzt wird. Zwischen den Seitenwänden rollt
die Kugel vom hinteren, breiten Ende zum vorderen, schmalen Ende hinunter."(Auszug aus der
Gebrauchsmusterschrift). In meiner Tischlerwerkstatt baute ich dann kurz vor Weihnachten 30
dieser Rollbahnen und die Kugel ist ins Rollen gekommen...
Immer wieder fragten mich dann Eltern, ob ich nicht für sie diesen Kugelbahn-
Baukasten herstellen könnte. So kam ich auf den Gedanken, meine Idee zu verkaufen und meldete einen Gebrauchsmusterschutz beim Patentamt an.
Seit dem Januar 2004 ist die Idee patentrechtlich geschützt und jetzt auch käuflich zu erwerben.
